7:30 – Frühstück: Heute hatten wir wiedermal ein wunderbares Frühstück im Grand Pacific. Hier stellt man sich wirklich die Frage wie manche Passagiere des Buffet bevorzugen können!

9:30 – Der Weg nach Santorin: Um auf die Insel Santorin zu gelangen konnte man sich ab 7:00 Tickets für die Tenderboote nach abholen. Wir schliefen lieber ein bisschen länger und gingen entspannt Frühstücken. Nach dem großen Ansturm in der Früh war es auch kein Problem vom Schiff zu kommen da immer wieder Boote gefahren sind. Am alten Hafen angekommen gab es drei Möglichkeiten den Berg in die Stadt Fira hinauf zu kommen. Mit der Seilbahn, auf einem Esel oder zu Fuß. Wir armen Studenten entschieden uns für den Fußmarsch (um auch eine Ausreden zu haben, warum wir das Fitnessstudio nicht getestet haben). Motiviert folgten wir den Schildern zur Treppe. Immer mehr Leute sammelten sich hier, den auch die Esel standen hier bereit. Als wir die armen Tiere sahen war uns klar dass wir uns richtig entschieden hatten. Den ganzen Tag müssen die Tiere Menschen die Steinstufen in die Stadt hoch transportieren. Als wir die ersten paar Meter an den Tieren vorbei waren hielten wir wieder an und pressten uns an die Seite da auch von oben die Tiere wieder runter kamen. Der Weg nach oben war lang und wir mussten immer wieder hoch oder runter laufenden Eseln ausweichen. Aber letzten Endes haen auch wir es  nach oben geschafft.

10:15 – Fira: Endlich oben angekommen wurden wir von Souvenirgeschäften erschlagen, deswegen gingen wir gleich weiter. Wenn man sich hier an die kleinen Gassen hält in denen keine Touristen sind ist es hier richtig schön. Zur Erfrischung gab es für uns frisch gepressten Saft, einen Smoothie und original Griechischer Joghurt mit Honig. Danach versuchten wir den Touristenströmen zu entkommen und gingen, unwissend wo wir landen würden, weiter. Vorbei an wunderschönen Häusern und kleinen Kirchen wie man es von Santorin erwartet, das einzige was fehlte waren die Touristen, und das war gut so. Als wir eine Straßenkarte sahen bemerkten wir, dass wir schon einen Ort weiter gelandet waren, in Firastefani. Da wir aber Hunger hatten beschlossen wir wieder Richtung Schiff zu gehen. Es war sehr einfach wieder zurück zu finden da man nur nach ein paar Urlaubern Ausschau halten und ihnen folgen musste. Zurück im Zentrum von Fira entschlossen wir uns jedoch gleich wieder aufs Schiff zu gehen und dort zu essen, da die Preise in Fira einfach viel zu teuer waren. Um nach unten zu kommen war für uns klar, dass wir nicht den Fußweg nehmen würden und auch nicht auf den armen Eseln reiten würden. Also war die einzige Möglichkeit uns an der langen Schlange vor der Seilbahn anzustellen. Natürlich war es hier heiß und viele versuchten sich vorzudrängeln, aber mit sehr viel Geduld haben wir es nach unten geschafft. Die Tenderboote warteten immer bis das Schiff voll war und fuhren dann zur Norwegian Jade.

 

14:00 – Mittagessen im Blue Lagoon: Da wir noch nicht im 24h geöffnete Blue Lagoon gegessen hatten, gingen wir direkt vom Tender Boot dort hin. Hier gab es eine kleine Auswahl an Gerichten und wir konnten mit Blick auf Atrium oder Meer in Ruhe essen.

15:00 – Pool: Das Schiff lag ruhig in der Bucht und wir entspannten am Pool. Heute hatten wir endlich einen Platz zumindest im Halbschatten gefunden. Am liebsten wären wir natürlich in das Wunderschöne Meer gesprungen, aber das war uns dann vom Schiff aus doch zu hoch. Die Pools sind relativ groß und einer der beiden ist auch nur für Erwachsene.

Nachdem Anna wiedermal in der Sonne eingeschlafen ist war uns klar dass wir schön langsam uns wieder für den Abend fertig machen sollten.

18:00 – Jasmine Garden: Im Jasmin Garden gab es heute wieder sehr feines Essen, und zudem noch sehr gute Musik aus der Magnums Bar.

19:00 – Magnums Bar (again): Durch die Musik angelockt gab es wiedermal Drinks in der Magnums Bar.

21:45 – Beatles Invasion: Das Stardust Theater war heute rappel voll denn niemand geringeres als die Beatles sollten hier heute auf der Bühne spielen. Man konnte allein Optisch “kaum” erkennen dass es nur einen Coverband ist. Nach den ersten Gitarrenklängen fing das Publikum an zu toben und mit zu singen. Egal ob Original oder Cover man merkte hier im Raum dass die Lieder der Beatles Generationen beeinflusst haben. Sie hätten noch stunden weiterspielen können doch es war leider nach einer Stunde Schluss.

23:00 – Dancing with the Stars: Freiwillige vor war das Motto. Name auf den Zettel und dann hoffen, dass man nicht gezogen wird. Natürlich alles auf freiwilliger Basis, aber nach 2 Stunden in einer Bar und ein paar Gläschen Wein schreibt man übermütig seinen Namen auf einen Zettel ohne zu wissen was einen erwartet. Naja wir hatten Glück! Andere Menschen mussten mit einem Chrewmitglied zu verschiedenen Songs und Genres tanzen. Es war wirklich sehr unterhaltsam. Das tolle war, dass das Publikum entschied wer rausflog. Wir unterstützten somit unsere Favoriten mit unseren kräftigen Stimmen.

Anna & Christina